Verfasst von: Medienblogger | 16. September 2009

Gestatten: Diplom-Romanist

Nachdem ich vor wenigen Minuten meine letzte mündliche Prüfung an der Uni bestanden habe, darf ich mich nun Diplom-Romanist nennen. Damit gehen ziemlich genau 6 Jahre Studium zu Ende, von denen ich 9 Semester an der Universität Mannheim verbracht habe, 2 Semester an der Sciences Po in Paris und 1 Semester im Praktikum.

In Mannheim habe ich im Studiengang Diplom-Romanistik mit wirtschaftlicher Qualifikation viel über Frankreich und Spanien, über Sprach-, Medien- und Literaturwissenschaft, über BWL und Internationales Management, über Kommunikationswissenschaft und Sozialwissenschaften und sicherlich noch einiges mehr gelernt. Die ersten Jahre waren von den wichtigen geisteswissenschaftlichen Einführungsveranstaltungen, aber auch von den herausfordernden BWL-Vorlesungen geprägt. Nach dem Vordiplom nach vier Semestern wartete dann mit der Vorlesungsreihe in Internationalem Management die nächste Herausforderung, während ich mich auf Seiten der Romanistik zunehmend wissenschaftlich austoben konnte.

Ebenso schön war es, dass ich neben dem Studium mit einigen Kommilitonen die Gelegenheit hatte, ein Stadtmagazin herauszugeben, mit dem wir die Medienlandschaft in Mannheim ein bisschen aufmischen konnten.

Durch die Aufnahme ins europäische Exzellenzprogramm des DAAD konnte ich mir 2007 einen weiteren Traum erfüllen, nämlich ein Studium an der Sciences Po in Paris. Im Studiengang Kultur- und Medienmanagement (Vertiefungsrichtung Presse und Verlage) lernte ich nicht nur viel über das französische Mediensystem und die Herausforderungen für die Medienmacher, sondern insbesondere auch, wie man unter Zeitdruck effizient arbeitet und dabei seinen gesunden Menschenverstand zu Höchstleistungen nutzt — von der Verbesserung der Sprachkenntnisse ganz zu schweigen.

Nach der Rückkehr 2008 stand dann die Vorbereitung der Examina in Mannheim an. Meine Diplomarbeit schrieb ich in vier Monaten über ein Thema, das mich seit dem zweiten Semester interessierte: Europäische Sprachenpolitik und ihre nationale Umsetzung in Frankreich, so der Titel des Werks. Anschließend standen noch die schriftlichen Examensprüfungen an, wobei ich mich neben der spanischen Orthographie insbesondere für das neue Forschungsfeld Hypertextlinguistik sowie Werbesprache interessierte. Wen das näher interessiert, der kann ja mal einen Blick in mein akademisches Journal werfen…

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